….Grüne

Was ist schönes Wetter … wenn die Feuchtigkeitskruste des Ackers nur noch trocken ist .. sonnig stimmt mich das nicht

er war Pole .. seine Frau habe Angst vor Atom ..im gebrochenem D -Polnische Zigarette? .. Echt Polnisch !… nein danke
Die ersten UN Vertreter sind in Mariuopol angekommen 30.4.22 .. las ich aber hörte nichts

2019::

https://taz.de/Massnahmen-gegen-die-Klimakrise/!5762016/

Alkoholfahne

Alkoholismus ist eine Krankheit .. sagt die Teetrinkerin

Ich setze mich bald mit einer Journalistin zusammen um etwas über die Hilflosigkeit zu schreiben .. wenn ich eine Alkoholfahne bei einem Menschen feststelle , der in einer wichtigen verantwortlichen Position anderen Menschen gegenüber ist

Soll ich das übersehen .. nichts sagen . Ist ja nicht mein Problem

Schwörze ich ihn damit an .. oder zeige ich wie ich mich sorge

Liebe Facebookfreunde!

Worte von Amseln grün

https://www.facebook.com/100063501015648/posts/408329964627034/?d=n

Da ich die nächsten Tage auswärts bin, schreibe ich Euch heute schon zum Wochenende. Gerade gebe ich zusammen mit Frau Wu aus Taiwan einen Kurs „Andere führen und für sich selbst sorgen“. Bei der Vorbereitung des Kurses wurde uns beiden klar: Die Spannung zwischen der Sorge für andere und der Sorge für uns selbst erlebt jeder und jede von uns, ganz gleich aus welcher Kultur er kommt. Wir haben im Deutschen nur ein Wort für Sorge. Im Griechischen gibt es zwei Worte: „melethao“ bedeutet: Fürsorge für den andern, ein Herz für den andern haben. Von dieser guten Sorte spricht Jesus in der Geschichte vom Samariter, der sich um den Mann kümmert, der unter die Räuber gefallen ist. „merimna“ meint die ängstliche und quälende Sorge. Jesus sagt, dass wir uns nicht ängstlich um uns und unsere Nahrung sorgen sollen. Und wir sollen uns nicht ängstlich um andere sorgen. Natürlich sorgt sich die Mutter, wenn der Sohn mit einem alten Auto in Urlaub fährt. Aber die Aufgabe wäre, die ängstliche Sorge immer wieder in liebende Fürsorge zu verwandeln. Die ängstliche Sorge schwächt den Sohn, die liebende Fürsorge tut ihm gut.
Viele sorgen mehr für andere, als für sich selbst. Die Sorge für sich selbst ist kein Egoismus. Sie bedeutet kein Kreisen um sich selbst. Gerade wenn wir viel für andere tun und uns für sie verantwortlich fühlen, ist es wichtig, auch gut für uns selbst zu sorgen. Sonst überfordern wir uns und verausgaben uns. Eine gute Weise, für sich zu sorgen, sind Rituale, in denen wir uns bewusst Zeit nehmen für uns selbst, in denen wir aussteigen aus dem Hamsterrad des Alltags, um uns selbst zu spüren. Andere suchen sich einen Zufluchtsort, an dem sie sich geborgen und geschützt fühlen. Von dort aus schauen sie dann auf den Alltag. Dann gehen sie im Gewoge des Alltags nicht unter. Eine Weise der Sorge für sich selbst besteht darin, uns in guter Weise von andern abzugrenzen. Wir sollen uns einlassen auf die Not anderer Menschen. Wir müssen uns aber auch abgrenzen, sonst sind wir unfähig, dem andern gut zu begegnen und ihm wirklich zu helfen. Wir tun uns oft schwer, uns abzugrenzen, einmal nein zu sagen. Wir haben Angst, den andern zu verletzen. Doch ein gutes Nein schafft Klarheit in der Beziehung und verletzt den andern nicht, es enttäuscht nur seine Erwartungen. Andere habe Angst, dass sie nicht mehr so beliebt sind, wenn sie nein sagen, oder dass sie nicht mehr gebraucht werden. Daher ist es gut, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen: Ja, ich möchte bei allen beliebt sein. Indem ich mir das zugestehe, kann ich es auch relativieren. Dann versuche ich, mich selbst zu lieben und mir vorzustellen, dass Gott mich bedingungslos annimmt. Doch viele wissen mit dem Kopf, dass sie sich besser abgrenzen sollen, aber es gelingt ihnen nicht. Wir sollen unsere Unfähigkeit, uns abzugrenzen, nicht bewerten, sondern sie immer wieder, wenn wir sie spüren, als Einladung sehen, uns selbst anzunehmen, ganz bei uns zu sein und unseren Grund in Gott zu finden.
So wünsche ich Euch, dass Ihr in der nächsten Woche gut für Euch sorgt und dass Ihr auch lernt, Euch in guter Weise abzugrenzen. Abgrenzen bedeutet nicht, die Beziehung abzuschneiden, sondern sie in einer guten und reifen Weise zu gestalten. Dann wird Eure Sorge für andere auch zum Segen für sie und für Euch selbst.
Euer P. Anselm